Follow us on Flickr Follow us on Twitter Follow us on Facebook

2011

Die Uranium Energy Corp. steht kurz vor dem Erwerb eines umfangreichen Uranprojekts in Paraguay

May 12, 2011

  • Der erste Pumpversuch des Unternehmens weist auf die Möglichkeit einer In-situ-Gewinnung (ISR) hin;
  • Die Anschutz Corporation weist bereits in den 1980ern historische Mineralisierungstrends nach;
  • Das 247.000 Acre große Projekt besitzt ein umfangreiches Potenzial mit einer Ă€hnlichen Mineralisierung und Ă€hnlichen geologischen Bedingungen wie die ISR-Projekte des Unternehmens in SĂŒdtexas

Corpus Christi, TX – 12. Mai 2011 – Die Uranium Energy Corp. (NYSE-AMEX: UEC, das „Unternehmen“) freut sich, bekanntgeben zu dĂŒrfen, dass sie mit Wirkung ab dem 11. Mai 2011 mit einer Firma aus Nevada (der „VerkĂ€ufer“) eine Vereinbarung ĂŒber den Erwerb von GeschĂ€ftsanteilen (Share Exchangen Agreement) geschlossen hat (die „Vereinbarung“). GemĂ€ĂŸ dieser Vereinbarung erwirbt das Unternehmen eine paraguayische Firma, die zu 100 % im Besitz eines legitimen Nießbrauchsrechts an zwei unbelasteten SchĂŒrflizenzen fĂŒr eine FlĂ€che von 247.000 Acre im Umkreis der Stadt Coronel Oviedo, Paraguay, ist (die „Liegenschaft“), fĂŒr die wiederum eine Erlösbeteiligung Dritter (gross overriding royalty) gilt.

Der Gesamtkaufpreis fĂŒr die paraguayische Firma wird ĂŒber die Ausgabe von 225.000 nicht frei verkĂ€uflichen Stammaktien als Beteiligung am Kapital des Unternehmens finanziert.

Das Unternehmen hat sich außerdem bereit erklĂ€rt, an den VerkĂ€ufer eine Lizenzbeteiligung in Höhe von eineinhalb Prozent (1,5 %) der Bruttoerlöse zu zahlen, die das Unternehmen im Zusammenhang mit dem Uran erwirtschaftet, das im Rahmen von Mineralbeteiligungen an der Liegenschaft gefördert und verkauft wird. Das Unternehmen besitzt außerdem das exklusive Recht und die exklusive Möglichkeit, jederzeit ein halbes Prozent (0,5 %) der gesamten Lizenzbeteiligung fĂŒr einen Preis von 500.000 US-Dollar zu erwerben. Der VerkĂ€ufer hat dem Unternehmen ein Vorkaufsrecht an der Gesamtheit bzw. an einem Teil der verbleibenden Lizenzbeteiligung von einem Prozent (1,0 %) eingerĂ€umt.

Amir Adnani, Generaldirektor und Vorstandsvorsitzender: „Das Unternehmen konzentriert sich weiterhin in erster Linie auf unsere aktuellen und kurzfristigen Produktionsprojekte in SĂŒdtexas. Gleichzeitig haben wir uns zum Ziel gesetzt, sowohl in den Vereinigten Staaten als auch im Ausland nach neuen und potenziell außergewöhnlichen Gelegenheiten in einer gewissen GrĂ¶ĂŸenordnung zu suchen. Die Liegenschaft bei Coronel Oviedo befindet sich im stabilen und geschĂ€ftsfreundllichen Paraguay, Ă€hnelt aus geologischer Sicht stark dem UrangĂŒrtel in SĂŒdtexas und eignet sich laut den Ergebnissen unseres ersten Pumpversuchs voraussichtlich fĂŒr eine In-situ-Gewinnung. Dieses Chancenprofil passt ausgezeichnet zu unserem technischen Team, das bereits in der Vergangenheit ĂŒberaus erfolgreich Uranvorkommen in Sandsteinschichten entdeckt und erschlossen hat. Die AnteilsverwĂ€sserung fĂŒr den Erwerb des Projekts liegt weit unter 1 %, und wir planen, unmittelbar mit der Exploration zu beginnen.“

FrĂŒhere Erkundungen

Die Liegenschaft, die in Zentral-Paraguay eine FlĂ€che von mehr als 247.000 Acre einnimmt, wurde zwischen 1976 und 1983 von der Anschutz Corporation aus Denver, Colorado, bzw. zwischen 2006 und 2008 von der Crescent Resources Corp. umfassend auf Uran untersucht. Die meisten Uranvorkommen in dieser Umgebung sind vom „Roll Front“-Typ und Ă€hneln den Vorkommen, die aktuell mit Hilfe von kostengĂŒnstigen In-situ-Gewinnungsmethoden in Texas, im Westen der Vereinigten Staaten, in Zentralasien und in Australien abgebaut werden. Die Arbeit von Anschutz und Crescent konzentrierte sich auf einen breiten Permokarbon-GĂŒrtel mit kontinentalen Sandsteinschichten, die die westliche Flanke des ParanĂĄ-Beckens bilden. Laut dem brasilianischen geologischen Institut „Geological Survey of Brazil“ bzw. CPRM enthalten ebendiese Sandsteinschichten innerhalb des brasilianischen Abschnitts des ParanĂĄ-Beckens zahlreiche Uranvorkommen, einschließlich der Figueira-Mine, in der laut den veröffentlichten Regierungsberichten 19 Millionen Pfund U3O8 schlummerten.

Zwischen 1976 und 1983 gab die Anschutz Corporation zusammen mit ihren Joint Venture-Partnern Korea Electric Power und Taiwan Power Company etwa 30 Millionen US-Dollar fĂŒr die Erkundung eines Gebiets mit einer FlĂ€che von mehr als 6,2 Millionen Acre mit potenziellen Erzvorkommen im mittleren und östlichen Paraguay aus. Im Rahmen dieser TĂ€tigkeit wurden aus der Luft radiometrische und magnetische Untersuchungen vorgenommen, es wurden detaillierte geologische Karten erstellt, und man fĂŒhrte am Boden geophysische und geochemische Analysen durch, um die wirklich interessanten Stellen weiter einzugrenzen. Auf diese Erkundungen folgten Bohrungen auf regionaler Ebene, und zwar zunĂ€chst in einem Abstand von jeweils neun Meilen an Stellen mit vermuteten Erzvorkommen.

Gegen Ende des regionalen Bohrprogramms wurde die Liegenschaft von Anschutz als vielversprechend eingestuft. Insgesamt wurden auf der Liegenschaft etwa 28 weit verteilte Bohrlöcher gebohrt, wovon 17 Bohrlöcher signifikante Uranwerte lieferten (der beste Wert betrug 6,2 Fuß mit 0,153 % U3O8 bei einer Anfangstiefe von 785 Fuß). Bei den Bohrungen wurden außerdem drei Erzfronten und eine 75 Meilen lange Verwerfung entdeckt, die anscheinend der Ursprung der Gase war, mit deren Hilfe die Uranvorkommen lokalisiert werden konnten – auch dies Ă€hnelt wieder sehr stark dem Muster der Uranvorkommen in SĂŒdtexas.

Zwischen 2006 und 2008 hatte Crescent Resources eine Option auf die Liegenschaft. WĂ€hrend dieses Zeitraums wurden im sĂŒdlichen Teil der Liegenschaft aus Ausgleich zu den Erzlöchern, die von Anschutz gebohrt worden waren, insgesamt 24 Löcher gebohrt und registriert. Laut dem technischen NI 43-101-Bericht von Crescent fĂŒr das Jahr 2008 wiesen insgesamt 14 der 24 Bohrlöcher ein Gehalt-MĂ€chtigkeits-Produkt (GT) (in Fuß) von 0,30 GT oder mehr auf. Bei GT-Werten von 0,30 oder mehr geht man ĂŒblicherweise davon aus, dass eine Förderung anhand der ISR-Methode möglich ist. Das beste von Crescent gemeldete Loch wies im Schnitt einen GT-Wert von 0,062 % U3O8 ĂŒber 13,5 Fuß auf. Im Rahmen der Bohrungen von Crescent und Anschutz wurde ein offener Mineralisierungsbereich entdeckt, der sich durch eine tafelförmige Mineralisierung Ă€hnlich der Erzstruktur kennzeichnete, die das Unternehmen im Zuge seines Goliad-Projekts auffand. Die bekannte Uranmineralisierung innerhalb der Liegenschaft, die bei den vergangenen Bohrungen festgestellt wurde, befindet sich in einer Tiefe zwischen 450 und 750 Fuß. Crescent gab die Option auf die Liegenschaft 2008 auf.

Pumpversuch

WĂ€hrend des Jahres 2010 und vor dem Abschluss der Vereinbarung fĂŒhrte das Unternehmen einen 24-stĂŒndigen Pumpversuch innerhalb des Bereichs mit dem Mineralisierungstrend durch, der im Rahmen der Bohrprogramme von Anschutz und Crescent entdeckt worden war. Der Versuch, der von der Firma HydroSolutions mit Sitz in Denver, Colorado, durchgefĂŒhrt wurde, sollte eine Beurteilung der Aquifer-Eigenschaften der sogenannten „Fine Grained Sand Unit“ (FGSU), einer feinkörnigen, uranhaltigen Sandsteinschicht innerhalb der San Miguel-Formation, ermöglichen. Das Hauptziel des Versuchs bestand darin, festzustellen, ob die wasserfĂŒhrende Schicht einer Förderquote standhalten wĂŒrde, die fĂŒr den ISR-Abbau von Uran typisch ist.

Die Ergebnisse dieses Versuchs weisen darauf hin, dass die uranhaltige Schicht ĂŒber Aquifer-Merkmale verfĂŒgt, auf Grund derer sie sich fĂŒr die Förderquoten im Rahmen des ISR-Abbaus eignen wĂŒrde. Es ist genug hydraulische Druckhöhe und TransmissivitĂ€t gegeben, um in lĂ€ngeren AbstĂ€nden an einzelnen Bohrlöchern eine Pumpgeschwindigkeit von bis zu 45 Gallonen/min zu ermöglichen. Die im Rahmen des hydrologischen Tests ermittelten Aquifer-Eigenschaften liegen innerhalb des Wertebereichs, der im Zuge anderer Uran-ISR-Projekte in Wyoming, Texas und Nebraska festgestellt wurde. Die Förderquoten der Bohrlöcher in diesen Gebieten liegen typischerweise zwischen zehn und 50 Gallonen/min.

Das Unternehmen wertet aktuell alle verfĂŒgbaren technischen Daten aus und trifft gleichzeitig Vorbereitungen fĂŒr ein Explorationsprogramm, das in KĂŒrze starten soll.

Beratungsausschuss fĂŒr das Paraguay-Projekt

Als SchlĂŒsselfaktor fĂŒr den Erwerb der Liegenschaft hat das Unternehmen nun zwei Veteranen aus der Uranbranche, Dr. Bernie D. Schmeling und Carlos Figueredo, fĂŒr einen speziellen Beratungsausschuss mit dem Schwerpunkt Paraguay gewonnen, um seine ManagementfĂ€higkeiten in Lateinamerika zu stĂ€rken.

Dr. Schmeling, aktuell leitender GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Semin S.A., ist von Berufs wegen Geophysiker und verfĂŒgt ĂŒber eine mehr als 35-jĂ€hrige Erfahrung im Zusammenhang mit Explorationsprogrammen auf der ganzen Welt und Projekten zum Abbau von Uran und anderen Rohstoffen. Zuvor war er 19 Jahre lang Mitglied des ursprĂŒnglichen Uranerz-Teams und wirkte dort als leitender bzw. Chef-Geophysiker. WĂ€hrend dieser Zeit war er ab 1975 entscheidend an der Entdeckung und Erschließung eines bedeutenden Uranvorkommens am Key Lake in Saskatchewan, Kanada, beteiligt. 13 Jahre lang kĂŒmmerte er sich um das Management aller geophysikalischen Programme und aller Auftragsarbeiten, einschließlich der gesamten Auswertung von Bohrlochdaten und der Berechnung des U3O8-Gehalts. Diese TĂ€tigkeit beinhaltete u. a. Studien zu radiometrischen Ungleichgewichtsfaktoren und Dichtbestimmungen fĂŒr die Berechnung der U3O8-Vorkommen in verschiedenen Sandsteinschichten in Texas, Wyoming, Nebraska, Colorado und anderen Bundesstaaten. Seit 2006 ist er voll und ganz in die Explorations- und ErschließungsaktivitĂ€ten der Semin S.A. in Paraguay und in anderen sĂŒdamerikanischen LĂ€ndern eingebunden. Dr. Schmeling ist international als einer der wenigen fĂŒhrenden Experten fĂŒr Uranabbau, einschließlich des ISR-Abbaus, bekannt.

Carlos Figueredo blickt auf eine 25-jĂ€hrige Erfahrung in der Erz- und Ölexploration in Paraguay zurĂŒck und arbeitet aktuell als Chefgeologe und stellvertretender Erzexplorationsmanager bei der Semin S.A. FrĂŒher war er bei der Anschutz Corporation beschĂ€ftigt, als diese ihre ersten Explorationsversuche in Paraguay unternahm. Er spielte eine SchlĂŒsselrolle bei der Entwicklung des Coronel Oviedo-Projekts und war außerdem entscheidend an der Entdeckung anderer Rohstoffe im östlichen Paraguay beteiligt.

Die technischen Angaben in dieser Pressemitteilung wurden entsprechend den Anforderungen der kanadischen Regulierungsbehörden gemĂ€ĂŸ der Norm „National Instrument 43-101“ zusammengestellt und von Clyde L. Yancey, P.G., Vice President of Exploration bei der Uranium Energy Corp., einer qualifizierten Person gemĂ€ĂŸ der Norm NI 43-101, ĂŒberprĂŒft.

Über Uranium Energy Corp.

Die Firma Uranium Energy Corp. ist ein in den USA ansĂ€ssiges Unternehmen, das sich mit der Uranförderung, -erschließung und -exploration beschĂ€ftigt und die neueste, aufstrebende Uranmine in Nordamerika betreibt. Die mit allen Zulassungen und Genehmigungen ausgestattete Hobson-Aufbereitungsanlage nimmt bei allen Projekten des Unternehmens in SĂŒdtexas, einschließlich des Palangana-ISR-Projekts, bei dem die Förderung gerade aufgenommen wurde, und des Goliad-ISR-Projekts, das seine Minenzulassung erhalten hat und sich in der letzten Phase des Zulassungsverfahrens fĂŒr die Förderung befindet, eine zentrale Position ein. Die Unternehmensleitung besteht aus angesehenen Branchenspezialisten, die im Hinblick auf die SchlĂŒsselaspekte der Uranexploration, der Uranerschließung und des Uranabbaus auf eine praktische Erfahrung von mehreren Jahrzehnten zurĂŒckblicken können.