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Goliad Project NI 43-101
In diesem Bereich:
ÜBERSICHT ÜBER DAS PROJEKT
- Das Goliad-Uran-Projekt liegt im mittleren Norden des Goliad County, Texas.
- Moore Energy Corp (früherer Projektbetreiber) bohrte in der Mitte der 80er Jahre 479 Bohrlöcher.
- Uranium Energy Corp bohrte über 541 Bestätigungs- und Abgrenzungsbohrlöcher von Mai 2006 bis Dezember 2007, um die 2.355 t historischen Uranressourcen zu belegen.
- Die Uranvererzung, wie aktuell durch historische Bohrungen festgelegt, bleibt seitlich in allen Richtungen offen und bietet so hervorragende potentielle Ziele für weitere Bohrungen und erhöht die Größe dieser Ressource.
- Die Vererzung verläuft in vier Sandhorizonten von Tiefen von 27 bis 137 m.
- Die durchschnittliche Dicke beträgt 4,4 m und der durchschnittliche Gehalt liegt bei 0,075 %* in allen vier Sandhorizonten.
- Das Projekt ist für die ISR-Technik geeignet.
- Die metallurgischen Tests wurden unabhängig geprüft mit einer Gewinnungsrate von 86 % bis 89 %.
* Auf der Grundlage eines positiven chemisch-radiometrischen Ungleichgewichtsfaktors von 1,494. Der Ungleichgewichtsfaktor (desequilibrium factor, DEF) bezieht sich auf das Verhältnis zwischen dem tatsächlichen Urangehalt in der Formation und dem Gehalt, der durch Gammastrahlungsmessung erhalten wurde.

Explorations-Bohrprogramm 2007 am Goliad-ISR-Uranprojekt
ZUSAMMENFASSUNG DES PROJEKTS
Das Goliad-Projekt von Uranium Energy Corp liegt im mittleren Norden des Goliad-County, Texas, und besteht aktuell aus 13 In-Situ-Uran-Bergbau-Pachtgebieten, die netto ca. 574 ha (1.421 Acre) benachbarter Flächen umfassen. Der ursprüngliche Inhaber des Bergbaupachtvertrags für diesen Bereich war Coastal Uranium. Coastal Uranium führte in den Jahren 1979 und 1980 ein Erkundungs-Explorationsprogramm über eine sehr große Fläche durch, die die heutigen Pachtgebiete von Uranium Energy Corp umfasste. Aufzeichnungen deuten darauf hin, dass 8 Löcher auf den Liegenschaften gebohrt wurden, und erhöhte Ergebnisse von Gammastrahlungsmessungen zeigten das potentielle Vorhandensein von Erz mit geringem Urangehalt an. Moore Energy Corporation erwarb den Pachtvertrag für die aktuelle Liegenschaft von Coastal Uranium und bohrte in den Jahren 1983 und 1984 479 Löcher. Nach dem Abschluss der Explorationsbohrungen im Jahr 1984 schätzte Moore Energy die Uranreserven (nur Moore-Klassifikation) auf ca. 3.366.000 Tonnen mit einem durchschnittlichen Gehalt von ca. 0,05 % eU3O8 und einem durchschnittlichen Disequilibrium-Faktor von 1,494. Dies entspricht in etwa 2.300 Tonnen eU3O8. Diese Ressourcenschätzung ist historischer Natur und das Unternehmen hat diese Ressource nicht unabhängig geprüft. Die Schätzung und die historischen Daten, die von Moore und durch eine unabhängige Prüfung dieser Daten entwickelt wurden, zeigen, dass sie relevant für das Projekt sind, und sie scheinen ordnungsgemäß und professionell erstellt worden zu sein, was die historische Schätzung für die Standards dieser Zeit zuverlässig macht. Die Schätzung sollte, obwohl sie von erfahrenen Personen durchgeführt wurde und für relevant gehalten wird, nicht als Entscheidungsgrundlage dienen und das Unternehmen behandelt die Erzressourcenschätzung nicht als von einer qualifizierten Person bestätigte Ressourcen nach der Definition im National Instrument 43-101.
Uranium Energy Corp erlangte das Minenpachtgebiet durch Abtretung von Brad A. Moore für das aktuelle Goliad-Projekt im Jahr 2006 und bohrte von Mai 2006 bis Juni 2007 360 Löcher auf der Liegenschaft. Diese Bohrlöcher umfassten engmaschigere Abgrenzungsarbeiten auf den Liegenschaften, die von Moore Energy bebohrt wurden. Außerdem wurden einige Bohrlöcher von Uranium Energy Corp für die weitere Exploration auf angrenzenden Pachtgebieten im Osten der Liegenschaft durchgeführt.
Das Goliad-Projekt liegt auf dem Gebiet der Interior Coastal Plains der Naturlandschaft Gulf Coastal Plains. Die Geologie ist durch Sediment aus dem Tertiär gekennzeichnet, das zum Golf von Mexiko abfällt und sich verdickt. Uranvererzungen sind in vielen Formationen aus dem Tertiär nicht ungewöhnlich und werden insbesondere bei Roll-Front-Vorkommen des Typs Sand-Sandstein gefunden. Das Vorhandensein starker Reduktoren in durchlässigem Sand führt entweder zu ausgedehnten oder lokalen Bereichen von Reduktionsbedingungen im Grundwasser, was wiederum dazu führt, dass das gelöste Uran, das im oxidierten Grundwasser migriert, ausfällt und sich konzentriert.
Ein unabhängiger technischer Bericht stellte geschätzte historische Erzressourcen vor, die durch die Verbindung der Ergebnisse der Bestätigungsbohrungen von Uranium Energy Corp aus den Jahren 2006 und 2007 mit den historischen Schätzungen bedeutender Uranressourcen aus der Arbeit von Moore Energy aus den Jahren 1983 – 1985 ermittelt wurden. Die unabhängige Prüfung von Daten der geologischen und historischen Ressourcenschätzung von Moore Energy und die jüngste zusätzliche Arbeit, die von Uranium Energy Corp auf der Liegenschaft durchgeführt wurde, zeigen, dass die Arbeiten unter Einhaltung von in der Branche anerkannten Standards durchgeführt wurden, weitere Prüfungen und Bestätigungen sind jedoch erforderlich, um die Liegenschaft mit einer aktuellen Ressourcenklassifizierung des Canadian Institute of Mining (CIM) bewerten zu können. Da noch nicht ausreichende Prüfungsarbeiten durchgeführt werden konnten, um die historische Schätzung (Moore 1985) als aktuelle Erzressource klassifizieren zu können, behandelt das Unternehmen die historische Schätzung nicht als aktuelle Erzressource und die historische Schätzung sollte nicht als Grundlage für die Entscheidungsfindung genutzt werden.
Die Ergebnisse historischer und jüngster Bohrloch-Gammastrahlenmessungen und Widerstandsmessungen, Messungen der prompten Neutronen (prompt fission neutron, PFN) und der Erfassung und der Laboranalyse von ausgewählten Bohrkerndaten für das Goliad-Projekt deuten darauf hin, dass eine Uranvererzung in vier Sand-/Sandsteineinheiten der Goliad-Formation unter dem Grundwasserspiegel in Tiefen von 27 m bis 165 m auftreten. Die Bewertung der bestehenden Daten zum durchschnittlichen Gehalt an Mineralvererzung und die Tiefe der vererzten Bereiche deuten darauf hin, dass die In-Situ-Gewinnung (ISR) möglicherweise die am besten geeignete Methode für dieses Projekt ist.
Eine unabhängige Prüfung legte die folgende Exploration für dieses Projekt nahe:
Phase I: Ein Bestätigungs- und Prüfungsbohrprogramm mit verbundener Erfassung und Laboranalyse der Bohrkerne in ausreichendem Maße durchführen, so dass die umfassende Ressource nach der historischen und jüngsten geologischen Datenbank als eine CIM-definierte Ressource auf der Liegenschaft angesehen wird.
Phase II: Den Genehmigungsprozess für eine Texas-ISR-Anlage auf dem Goliad-Projekt weiterführen.
Die geschätzten Kosten für die Phase I liegen bei $2,0 Millionen und die Kosten für die Phase II bei $2,6 Millionen. Die Phase II ist von der erfolgreichen Durchführung der Phase I abhängig.
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JÜNGSTE ENTWICKLUNGEN
Genehmigungsverfahren
Am 24. Oktober 2007 gab das Unternehmen bekannt, dass es bei der Texas Commission on Environmental Quality (TCEQ) einen Minenzulassungsantrag eingereicht hat. Damit kommt das Unternehmen seinem Ziel - dem Abbau von Uran per In-Situ-Methode (ISR) in seinem Goliad-Uranprojekt in Goliad County, Texas – einen großen Schritt näher. Dieser Antrag ist der dritte Zulassungsantrag für neue Minen zur In-Situ-Gewinnung von Uran in Texas. Von den Zulassungsanträgen, die für Minenstandorte in Texas eingereicht wurden, hat ein Antrag in Alta Mesa im Süden von Texas bereits die Produktionsstufe erreicht.
Eine ISR-Uranminenzulassung ist kostspielig und zeitintensiv und erfordert umfangreiche Probenahmen, Kartierungen und Berichte von erfahrenen, unabhängigen und internen technischen Mitarbeitern. Diese müssen eine Reihe von standortspezifischen, unterstützenden Studien erstellen. Dazu gehören geologische Studien, sowohl standortspezifische als auch regionale, detaillierte Minenpläne einschließlich der Phasen des Baus, des Betriebs, der Sanierung und Rekultivierung, detaillierte Kartierung von Wasser führenden und Trennschichten auf der Grundlage umfassender Explorationsbohrungen und Formationsmessungen.
Anträge auf Minenzulassungen dieser Art haben in Texas normalerweise eine Bearbeitungszeit von neun bis zwölf Monaten. Zu den nächsten Maßnahmen des Unternehmens gehören die Erstellung und die Einreichung eines Antrags für eine Lizenz zur Handhabung von radioaktivem Material und für eine Abfallbeseitigungsgrube - jeweils bei der TCEQ. Das Unternehmen hat bereits gute Fortschritte bei der Erstellung dieser Anträge gemacht.
Das Unternehmen hat kürzlich einen NI 43-101-Bericht mit einer Darstellung der historischen Uranressourcen im Goliad-Projekt bei SEDAR eingereicht. Das Unternehmen führt weiterhin auch Kernbohrungen und herkömmliche Analysen durch, um es den unabhängigen Geologen zu ermöglichen, eine aktuelle Ressourcenschätzung nach NI 43-101 durchzuführen (Das NI 43-101 ist ein nationales Instrument für die „Standards of Disclosure for Mineral Projects“ der kanadischen Wertpapieraufsichtsbehörde und das Unternehmen ist ein mitteilungspflichtiger Emittent – „reporting issuer“ – in Kanada). Nach der Veröffentlichung der aktuellen Ressourcenschätzung 43-101 plant das Unternehmen eine Machbarkeitsstudie für das Goliad-Projekt sowie die zugehörigen Zulassungsmaßnahmen. Sobald die erforderlichen Genehmigungen und Zulassungen für das Goliad-Projekt erlangt werden, wird das Unternehmen in Abhängigkeit von einer positiven und zufriedenstellenden Machbarkeitsstudie entscheiden, ob das Projekt in Produktion genommen wird
Amir Adnani, President, erklärte: „Wir treten nun in die Entwicklungsphase ein, für die die profunden Kenntnisse der technischen Mitarbeiter des Unternehmens von unschätzbarem Wert sind. Unter der Aufsicht von Harry Anthony, COO, haben sich die geologischen und technischen Mitarbeiter des Unternehmens mit den Details des Antrags vertraut gemacht und wissen nun genau, welche Maßnahmen für die nächsten Stufen der Anträge getroffen werden müssen. Wir sind sehr zuversichtlich, dass das Goliad-Projekt über Uranressourcen verfügt, die mittels der modernen Techniken der In-Situ-Gewinnung sicher gefördert und verarbeitet werden können.“ [NACH OBEN] |